Aprikose - Herkunft, Sorten & Besonderheit der Walliser Aprikose
Die sommerliche Steinfrucht kommt mit samtig-weicher Schale, süßem Aroma und saftigem, orangefarbenem Fruchtfleisch daher. Botanisch gehört sie zu den Rosengewächsen und ist, wer hätte es anders erwartet, eng mit Pfirsich und Zwetschgen verwandt, jedoch auch mit der Mandel.
Herkunft & Anbaugebiete
Ursprünglich kommt die Aprikose aus Zentralasien. Heute wird sie vor allem in mediterranen Regionen angebaut, darunter Spanien, Italien, Frankreich und natürlich die Schweiz!
Für den deutschsprachigen Raum haben Alpenregionen wie das Schweizer Wallis eine besondere Bedeutung, da dort einzigartige Sorten und Qualitäten entstehen.
Walliser Aprikosen – Was macht sie so besonders?
Die Walliser Aprikose ist ein geschützter Begriff und gilt als eine der aromatischsten Aprikosensorten Europas. Das Wallis (Valais) im Südwesten der Schweiz bietet ein außergewöhnliches Mikroklima:
Diese Bedingungen fördern die Bildung natürlicher Zucker und Aromen – ein Grund, warum Walliser Aprikosen besonders intensiv schmecken. Am bekanntesten ist die Sorte „Luizet“, die seit über 200 Jahren im Wallis kultiviert wird und als traditionelle Walliser Aprikose gilt.
Ihre ideale Balance zwischen Süße und feiner Säure, das feste, sehr aromatische Fruchtfleisch und die leuchtend orange Farbe macht die Luizet-Aprikose zur perfekten Sorte für Säften und Fruchtnektar, wie in unserer granini Sorte Walliser Aprikose.
Ernte & Saison
Die Hauptsaison für Aprikosen ist zwischen Juni und August. Walliser Aprikosen sind typischerweise von Juli bis August erhältlich, da sie später reifen und überwiegend in Kleinbetrieben traditionell geerntet werden.
Nährwerte der Aprikose
Aprikosen überzeugen mit Beta-Carotin, Vitamin C, Kalium und vor allem Ballaststoffen.
Aprikosen - Verwendung
In der Küche eignen sich Aprikosen natürlich für den frischen Verzehr, aber auch Konfitüren, Tartes und Kuchen sowie in Salaten.